Ausbildung 2016 – Einzelhandelskaufmann Spitzenreiter

Ausbildung 2016 – Einzelhandelskaufmann Spitzenreiter: Einzelhandelskauffrau beziehungsweise Einzelhandelskaufmann war der populärste Ausbildungsberuf im Jahr 2016. Insgesamt wurden für diesen Beruf 29.142 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Diese Zahlen teilte jetzt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden (Destatis) mit. Den Spitzenplatz bei den Frauen belegte die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement (20.523 neue Ausbildungsverträge). Bei den Männern war der Kraftfahrzeugmechatroniker (19.959) am häufigsten gefragt.

 

Ausbildung 2016 - Einzelhandelskaufmann Spitzenreiter
Ausbildung 2016 – Einzelhandelskaufmann Spitzenreiter. Bild: Robert Kneschke – fotolia.com

Ausbildung 2016 – Einzelhandelskaufmann Spitzenreiter – Die weiteren Top-Berufe

Allerdings wurden 2016 insgesamt weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen, als noch im Jahr zuvor. Über diesen Hintergrund zum Thema Ausbildung 2016 – Einzelhandelskaufmann Spitzenreiter schreibt Destatis:

Im Jahr 2016 haben insgesamt 509 997 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Das waren 1,3 % weniger als im Vorjahr

Rückläufig ist auch die Gesamtzahl der Auszubildenden: 2016 waren es 1.321.197 und damit 1,2 Prozent weniger als 2015.

Unter den Top 5 waren bei den Ausbildungsberufen außerdem:

  • Kaufmann für Büromanagement,
  • Verkäufer bzw. Verkäuferin,
  • Kraftfahrzeugmechatroniker,
  • Industriekaufmann.

In diesen fünf beliebtesten Ausbildungsberufen wurde etwa ein Fünftel der Ausbildungsverträge abgeschlossen.

Die Schulbildung beeinflusst die Wahl des Ausbildungsberufs: Jugendliche mit Abitur entschieden sich vor allem für die Ausbildung zum Industriekaufmann. Jugendliche ohne Hauptschulabschluss wählten dagegen vor allem den Beruf Verkäufer.

Wesentlich mehr Frauen mit Abitur wählten eine Berufsausbildung: Im Jahr 2016 unterschrieben 34,5 Prozent der jungen Frauen einen Ausbildungsvertrag. Bei den männlichen Jugendlichen mit Abitur waren es jedoch nur 24,4 Prozent.

Ausbildung 2016 – Zahl der Ausbildungsabbrüche gestiegen

Die Zahl der Ausbildungsabbrüche lag 2016 bei 146.376. Das sind laut Destatis 2,9 Prozent mehr vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge als im Vorjahr.
Die Zahl der Jugendlichen, die den Einstieg in das Berufsleben nicht schafften und die in eine Übergangsmaßnahme vermittelt wurden, lag 2016 bei 298.800. Die Jugendabteilung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB-Jugend – www.jugend.dgb.de) erklärt das so: „Das ist ein deutlicher Anstieg, der sich teilweise durch die höhere Anzahl junger geflüchteter Menschen erklären lässt, die in Sprachkursen auf eine Ausbildung vorbereitet werden.“
Rund 1.950.000 junge Menschen zwischen 20 und 34 Jahren hatten 2016 keinen qualifizierenden Berufsabschluss. Sie machen folglich einen Anteil von 13,4 Prozent in ihrer Altersgruppe aus.
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